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Aasling

Art: Tierhaft/Animalisch – Puschelig
Größe: Schulterhöhe 3-10cm
Gewicht: 0.1-0.3kg
Rudelgröße: 1-?

Nach Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Aasling in Whenua nicht immer seine Heimat fand. Die ersten Sichtungen kann man aufs Jahr 205 a.P. zurückdatieren. Nahe der Stadt Linsar wurde aus dieser Zeit das erste Nest dieser Plagegeister gefunden. Hier fanden Forscher in Tierkadavern auch nicht ausgeschlüpfte Eier dieser Parasiten. Sie konnten mit dem Zauberspruch ‚Immortuos visum‘ auch feststellen, dass einige der Aaslingeier mit untoten Larven bestückt waren. Diese waren aber inaktiv und konnten sich nicht aus eigener Kraft aus den Eiern befreien. Welch ein Glück für unser Whenua!

Lebenszyklus

Aciemque Lana Erunt lebt als Fühlerlarve unter der Haut. Im Adultstadium lebt er als Aciemque Ubi Vermis in der Kloake oder der Aciemque Ubi Vermis Vernis (einem lymphatischen Organ) im Darm. Die Eier des Aaslings, die von einer harten Schale umgeben sind, gelangen dann mit dem Kot in die Umwelt.

Der Mensch infiziert sich durch den Biss des Aaslings und wird dann mit den Eiern infiziert.Bei einem alternativen Infektionsweg schlüpfen die Wimpernlarven (Miracidien) noch im Kot und infizieren den Wirt über den Magen. Die Larven wandern vom Verdauungstrakt des Wirtes in die Mitteldarmdrüse, wo sie sich in Cercarien verwandeln. Durch ungeschlechtliche Vermehrung entstehen hunderte von Cercarien, die sich in der Leber zu Sporocysten entwickeln. Die Sporocysten sammeln sich in langen Schläuchen und bilden Brutsäcke, auch Sporocystenschläuche genannt. Ein oder mehrere Sporocystenschläuche erstrecken sich durch den ganzen Körper des Wirtes bis in die Augen. Hierdurch werden die Augen enorm vergrößert, es entsteht eine farbig gebänderte und pulsierende Fühlermade. Aciemque Lana Erunt verändert das Verhalten des Wirtes so, dass dieser eine höhere Mobilität zeigt und sich weitest gehend in der Sonne aufhält. Durch die wärmere Klimatisierung entwickeln sich die Larven schneller und der Aasling braucht nur wenige Stunden um zu schlüpfen. Schon im ersten Wachsstadium der Larven entwickeln sich neue Eier, die durch den Verdauungstrakt des Aaslings ausgeschieden werden um sich weiter zu entwickeln. Diese vermehren  sich in der Kloake sexuell und legen Eier, die wiederum über den Kot ausgeschieden werden.

Morphologie der Aaslinge

Die Unterscheidung der Aasling-Arten ist aufgrund ihrer starken Ähnlichkeiten nicht einfach. Vielen Adulttieren fehlt eine harte Struktur und sie variieren in ihrer Größe. Aasling-Arten werden anhand ihrer Sporozystenschläuche unterschieden. Die Sporozystenschläuche haben gelbe, blaue oder grüne Bänder mit dunkelbraunen und schwarzen Flecken. Während seiner Entwicklung nimmt der Parasit verschiedene Größen und Formen an. Der Aasling legt braun-grüne Eier mit ovaler Form. Die Mirazidien sind zu Beginn ihrer Entwicklung durchsichtig und haben eine längliche Form. Wenn die Mirazidien bereit für ihre Transmission sind, infizieren sie den Wirt über die Haut. Alternativ werden die Eier von Tieren gefressen und schlüpfen dort dann im Darm. Nachdem die Mirazidien in die Haut eingedrungen sind und sich in Sporozysten transformiert haben, bilden sie die Fühlerlarve. Diese ist als grün, gelb und rot pulsierender Brutschlauch mit Sporozysten in ihrem Inneren zu erkennen. Die Sporozysten entwickeln sich zu Cercarien mit Fortbewegungsapparat und Verdauungstrakt, der von einer exkretorischen Blase gesäumt ist, welche bis in den Schwanz reicht. Der Schwanz der Cerkarie hat Flossenfalten an seiner Ober- und Unterseite. An den Seiten des Schwanzes befinden sich Setae. Die Cercarien haben zwei Augenpunkte. Am Ende des Zyklus befindet sich der Aasling im Adultstadium, genannt Aciemque Ubi Vermis. In diesem Stadium ist der Aasling eigenständig und ohne Wirt lebensfähig und zeigt seine bekannte, schwarz-kugelige Gestalt. Er hat kombinierte Beiß- und Saugorgane, welche für die Anhaftung in der Haut des Wirtes essentiell sind.